Für Sie in Ahrem

Liebe Ahremerinnen, liebe Ahremer,

am 13. September 2020 entscheiden Sie über die Zukunft ihres Stadtteils und der Stadt Erftstadt. Gerne stellen wir uns, unsere Ziele und unsere Konzepte vor. Es sind Angebote an Sie, mitzumachen. Denn das Beste sind solche Lösungen, die von vielen gemeinsam erarbeitet und getragen werden.

Ahrem ist ein liebens- und lebenswerter Stadtteil von Erftstadt. Zwischen Lechenich und Friesheim sehr nah an Lechenich gelegen, vereinbart er die Vorteile der Nähe zu eher städtisch geprägten Ortsteilen mit den Vorzügen des Lebens im ländlichen Raum. Mehr als 1.000 Bürgerinnen und Bürger nennen Ahrem ihre Heimat. Ahrem ist geprägt durch schöne Fachwerkhäuser, aber auch durch moderne Wohnhäuser.

Ihr Kandidat für den Wahlbezirk 20 ist Rolf Richter.

Verkehr/Straßen

Der Zustand der Straßen ist immer ein großes Thema in der Ahremer Bevölkerung gewesen. Nach langer Zeit wurde jetzt endlich die Genner Straße im Herzen von Ahrem saniert. Damit ist die Ortdurchfahrt übersichtlicher und die Sicherheit für die Fußgänger entlang der Straße verbessert worden. Im vorderen Bereich aus Lechenich kommend ist die Ortseinfahrt mit den historischen Gebäuden und der Kirche jetzt ein echter Hingucker.

Durch die verbesserte Übersicht steigt aber auch die Gefahr von PKW mit zu hoher Geschwindigkeit.

Daher fordern wir, die Einhaltung des Tempolimits öfter zu überprüfen, um ein Mehr an Sicherheit und Lebensqualität für die Ahremer Bürger zu gewährleisten.

Es gibt in Ahrem aber auch immer noch einige Straßen-Missstände, die dringend behoben werden müssen. Dabei ist es den Anwohnern nicht zuzumuten, dass ihre Straße mit hohem Eigenanteil komplett saniert wird.

Schlaglöcher direkt neben der Straße fallen immer wieder auf – insbesondere in den Straßen Am Maximinenkreuz, Bachstraße, Mühlenstraße, Mehlstraße und Laacherhof. Wir fordern, diese mit einer haltbaren Lösung zu füllen, so dass die Reparaturen nicht, wie bisher, nach dem ersten Regen schon wieder weggeschwemmt sind.

Fahrrad-/Fußweg nach Bliesheim

Für Fahrradfahrer und Fußgänger ist ein Rad- und Fußweg nach Bliesheim wünschenswert. Die derzeitige Situation ist jedenfalls sowohl für die Ahremer als auch für die Bliesheimer Bürgerinnen und Bürger kein guter Zustand. Die schnurgerade Ortsverbindungsstraße zwischen Ahrem und Bliesheim, die sich mittlerweile auch in einem schlechten Zustand befindet, lädt Autofahrer dazu ein, Gas zu geben. Ein gefahrloses Nebeneinander von Autos, landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Fahrradfahrern und Fußgängern ist nur schwer möglich. Bei Begegnungen müssen in der Regel Radfahrer und Fußgänger von der Straße weichen, was durch einen Radweg behoben würde. Daher setzen wir uns für diesen Radweg ein.

Hochwasserschutz

Für Ahrem stellt der Hochwasserschutz eine wichtige Aufgabe dar. Hierzu sind insbesondere die Flutgräben regelmäßig zu überprüfen und instand zu halten. Ebenfalls dazu gehört, dass die Bachläufe von Rothbach und Lechenicher Mühlgraben regelmäßig von Zuwachs befreit werden. Hier besteht die Gefahr des Wasserstaus in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern.

Kindergarten

In der Kinderbetreuung gibt es in Ahrem zurzeit in der Katholischen Kita St. Johann Baptist eine Kita-Gruppe. In dieser Gruppe wurden drei U3 Plätze eingerichtet, so dass jetzt 17 Ü3 und 3 U3 Plätze zur Verfügung stehen. Es werden dort zurzeit 19 Ü3- und 3 U3-Kinder betreut, die Gruppe ist also überbelegt. Die SPD steht auch in Ahrem für die möglichst wohnortnahe Deckung des Kita-Bedarfs. Kindergartenkinder sollen nicht unnötig durch die Gegend gefahren werden müssen. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass die Öffnungszeiten der Kindergärten den Bedürfnissen der Eltern angepasst werden.

Schulen

Mit zwei Grundschulen, einer Haupt-, einer Realschule sowie einem Gymnasium wird im nahegelegenen Lechenich ein differenziertes, leistungsfähiges Angebot im schulischen Bereich angeboten. Die Hauptschule und die Realschule bieten für die Schüler einen Ganztagsbetrieb an. Wir setzen uns dafür ein, dass auch künftig in Lechenich alle drei Schulformen angeboten werden.

Außerdem sind mit dem ÖPNV für unsere Kinder die Realschule, das Gymnasium und die Waldorfschule in Liblar sowie die Gesamtschule in Weilerswist erreichbar. Die ÖPNV-Verbindungen zu diesen sind verbesserungswürdig, dafür setzen wir uns ein. Den weiteren Bedarf wird die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes und die damit verbundene Bedarfserhebung ergeben.

Wir fordern einen zügigen Abschluss der Sanierungsmaßnahmen an der Südschule, damit hier den Kindern und Lehrern und Lehrerinnen wieder der gesamte Platz zur Verfügung steht. Ebenso müssen die Räumlichkeiten für die Ogata an der Nordschule zügig ausgebaut werden.

Alle unsere Schulen müssen zeitnah an das schnelle Datennetz angebunden werden, um den wachsenden Anforderungen der Digitalisierung von Schule Rechnung zu tragen. Insbesondere die Erfahrungen in der Corona-Pandemie haben deutlich gemacht, wie wichtig eine gute digitale Anbindung ist.

Für das Schulzentrum Lechenich haben wir uns in den letzten Jahren für die intensive Prüfung einer Neubaulösung und die Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsberechnung inklusive der über die Nutzungszeit anfallenden Betriebskosten ausgesprochen und fordern dies auch weiter.

CDU und FDP habe dies leider immer wieder abgelehnt und gleichzeitig gegen unsere Stimmen eine Renovierung mit nur teilweiser energetischer Sanierung für zurzeit 45 Mio. € beschlossen.

Zum Vergleich: Zum Schuljahr 2018/2019 wurde in Hürth der Neubau einer Gesamtschule, die mit 6 Klassen pro Jahrgang genauso groß wie Realschule und Gymnasium zusammen ist, nach rund 2 Jahren Bauzeit für rund 30,7 Mio. € fertiggestellt. Dieser Neubau wurde mit dem Schulpreis NRW 2018 ausgezeichnet.

Ältere Mitbürger

Der Anteil der älteren Bürgerinnen und Bürger wächst zunehmend. Unser Ziel ist es, dass die Menschen in unserer Stadt, besonders in Ahrem, im Alter möglichst lange ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben führen können. Für die Senioren in unserer Stadt ist dazu erstrebenswert:

– der barrierefreie Umbau von öffentlichen Einrichtungen

– die Sicherung wohnortnaher Versorgung

– die aktive Wohnraumberatung für ältere Mitbürger

– ausreichend seniorengerechte, bezahlbare Wohnungen in den einzelnen Ortsteilen

Ältere Menschen zählen in der Corona-Pandemie zur Hochrisiko-Gruppe. Um sie in diesen von Einschränkungen und Vereinzelung geprägten Zeiten zu unterstützen, wäre es dringend geraten, für eine geregelte Versorgung Hilfsbedürftiger mit Lebensmitteln und Dingen das täglichen Bedarfs aus dem Supermarkt zu sorgen. Außerdem möchten wir, dass die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit den sozialen Diensten einen Weg findet, der gegen die fortschreitende Vereinsamung der älteren Mitmenschen in der Krise ein positives Zeichen setzt.

Sicher Wohnen

Das Gefühl, in einer sicheren Umgebung zu wohnen, bestimmt ganz wesentlich die Wohn- und Lebensqualität einer Stadt und eines Stadtteils wie Ahrem. Eine räumlich nahe Polizeipräsenz ist hierfür wichtig. Wir setzen uns dafür ein, dass die Polizeiwache in Lechenich erhalten bleibt.

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